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But I'm still caged inside - Finja - 11.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Taruks Schmiede | Kattegat | Vormittags
Noch immer hatte Finja für sich nicht entscheiden können ob der Abend vor einigen Tagen nun als Erfolg hätte verbucht werden können oder eben nicht. Aber was hatte sie auch erwartet, dass er ihr danach jeden Abend freudig in die Arme sprang? Gewiss nicht denn sie hatte einen weiten Weg vor sich und das wusste sie auch. So ließ sie sich auch nicht durch die nüchterne Realität herunter ziehen welche die Tage darauf herrschte. Er behandelte sie wieder wie er seine Sklavin eben behandelte und auch wenn sie es nicht offen aussprechen würde begann sie sich nach dieser ungezwungenen Art zu sehnen. Den Teil von ihm welcher sich ihr offenbart hatte als sie sich gemeinsam die Geschichte des Schweinekönigs von Sachsen zusammen gereimt hatte. Aber von dem war nun nichts mehr übrig und sie hatte sich wieder ihrem knallharten Alltag stellen müssen.
Dazu war dem Wikinger noch immer der Zugang zur Schenke verwehrt worden sodass sich seine Laune, mal wieder, in einem stetigen Abfall befand und jeder Schritt einer zu viel sein könnte. Aus diesem Grund wurde bisher auch kein weiterer Versuch gestartet eine ihr sonst verborgene Seite aus ihm heraus zu kitzeln – Es hätte ihn nur unnötig provoziert. Dem war sie sich sicher auch wenn jeder Tag den sie wartete einer zu viel war. Doch was brachte es wenn sie mit ihren Handlungen nur dafür sorgte Rückwärts zu gehen statt vorwärts?
Nichts desto trotz begann sie weiterhin das Gefühl der Lust zu vermitteln wenn ihm danach stand seine Sklavin zu nehmen und sie konnte das Gefühl nicht leugnen, dass es ihm vermehrt danach verlangte. Doch nicht einmal aufgrund der Lust sondern der Tatsache, dass sie bald wieder sein Kind im Leibe tragen sollte. Aber das wäre ihr nur recht denn um so eher sie schwanger war um so besser konnte sie ihre Fäden spannen. Dabei mochte es vielleicht falsch klingen all das auf einem Kind aufzubauen aber in ihren Gedanken war all dies auch im Sinne des gewünschten Kindes. Denn was brachte es dem Kind eine Sklavin als Mutter zu haben? Es würde diesem nur unnötig das Leben schwer machen .

Am heutigen morgen hatte sie die morgendlichen Arbeiten wie gewohnt erledigt und dem Hünen, dank der nun vorhandenen Vorräte, auch ein anständiges Frühstück zubereiten können. Ein Frühstück welches gut angenommen wurde sodass sie bald damit rechnete ihn in die Schmiede zu verabschieden. Doch statt, wie üblich, zurück gelassen zu werden hatte er sie aufgefordert mit ihm zu kommen sodass sie ihn im ersten Moment verwirrt anblickte. Finja hatte keine Ahnung was sie in der Schmiede machen sollte doch kam nicht in Frage zu widersprechen. So folgte sie dem Blonden zu der Schmiede seines Bruders noch immer nichts ahnend was sie da erwarten sollte. Sie konnte weder Schmieden noch würde sie es lange aushalten schwere körperliche Arbeiten zu verrichten. Denn auch wenn sie die letzten Tage etwas zwischen die Zähne bekommen hatte reichte es von der Menge und auch Zeit kaum aus die Defizite der davor liegenden Tage auszugleichen.
In der Schmiede hatte sie auch nicht lange Zeit sich zu orientieren da sie gleich vollends mit eingebunden wurde wobei es sich dabei tatsächlich um arbeiten handelte die einfach zu verrichten war. Sie war dafür zuständig die Esse weiter anzufeuern und das benötigte Wasser regelmäßig nachzufüllen.
„Erinnerst du dich noch an Bera?“ Fragte Taruk seinen Bruder während er das gerade bearbeitete Metall betrachtete. „Sie hat beim letzten Raubzug ihren Mann verloren und…“ er stockte kurz um sich umzublicken. „lass das Frenja nicht hören... Aber die hat Hüften da wird ja beinahe jeder Mann schwach!“ Gut – Dabei ließ er mal außen vor, dass sie ihrem Namen, welcher Bärin bedeutet, alle Ehre machte aber Hey! Sie war ein gutes und vor allem starkes Weib. Genau das was sein jüngerer Halbbruder gebrauchen konnte. Dazu hatte sie ihrem verstorbenen Gatten 2 Erben schenken können und genau das wollte sein Bruder doch insgeheim. Denn auch wenn Skjörn es nie offen ausgesprochen hatte wusste Taruk, dass es seinen Bruder stark belastete keinen Nachwuchs zu erhalten. Daher wahrscheinlich auch das Hirngespinst mit seiner Sklavin.



RE: But I'm still caged inside - Skjörn Björnsson - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Schmiede / Kattegat | Vormittag
Die Tage liefen nicht schlecht, keineswegs: es gab gutes Essen auf dem Tisch, sein Alkohol war genug vorrätig und das arbeiten in der Schmiede brachte ihm mehr Münzen ein, die auch gleich wieder ausgegeben werden könnten. Die Betonung lag dabei eindeutig auf könnten. Denn schlussendlich war der Wirt dieses mal wirklich ärgerlich und lies Skjörn noch immer nicht in die Schenke herein, was ihm das trinken zwar nicht erschwerte, dafür aber den Rest. Es war eben etwas anderes bei vielen am Tisch zu sitzen und Anzustoßen als es alleine zuhause, mit seinem Bruder oder ein paar sehr bekannten Gesichtern zu tun. Auch schwirrte Finja immer mehr um ihn herum, bzw. es fiel ihm auf. Er nahm sich zwar die Zeit sich bei ihr zu befriedigen - schließlich gab es weiterhin den Gedanken nach Kindern - aber allmählich nervte es beinahe nur die Blonde um sich zu haben. Das Empfinden keimte stärker auf da ihm der Ausgleich fehlte, seine Freunde und Bekannten die sich in der Schenke eine schöne Zeit machten. Am gestrigen Abend hatte er sich zu seinem Bruder begeben um dort wenigstens etwas Familie aufzugreifen. Die Sklavin war mitgekommen um Frenja Arbeit abzunehmen, war daher jedoch noch mehr in den Hintergrund gerückt. Eben wie ein Köter den man nur streichelte und sah, wenn es gewollt war. Dabei hatte es auch einiges zu Besprechen gegeben. Nach dem unglücklichen Zufall das Lagertha sich ausgerechnet den Zeitpunkt ausgesucht hatte, indem Taruk nicht anwesend gewesen war, waren die Erteilung des Auftrages etwas nach hinten gerutscht. Nichts was wirklich schlechte Stimmung bereitete aber nun, da alles geklärt war, für eine menge an Arbeit sorgte. Der Ältere war ein Arbeitstier und wollte vor dem ausgemachten Termin fertig sein, weshalb er nicht nur Skjörn zur arbeit trieb, sondern auch danach fragte ob Finja nicht helfen könnte.
Da es dem Hünen so richtig scheiß egal war, willigte er ein - sie kostete wenigstens keine Münzen. Ihre Aufgaben waren leicht aber Notwendig und so konnten beide Brüder sich völlig darauf beziehen das Metall zu verarbeiten. Das beste Metall verstand sich - wenn die Königin von Kattegat etwas verlangte, da würde Taruk als der beste Schmied keine halben Sachen anfertigen! Nein! Es würde seinen Namen nur noch größer machen. Wenn die Arbeit auch überzeugte und verdammt, dass würde so sein. Aus diesem Grund wurde kein Handschlag von Skjörn unbeobachtet gelassen, denn der Sturkopf neigte dazu die Motivation zu verlieren oder gar absichtlich kleinere, eher unwichtige, Fehler zu machen. Einfach weil der Auftrag von Lagertha war. Es war doch mehr Glück gewesen nach einem solchen Auftritt von seinem Bruder noch eine Chance zu erhalten. Manchmal könnte Taruk ihn eben auch erwürgen.

"Bera?" eine Nachfrage die dafür sorgte kurz Inne zu halten, die Augenbrauen fragend zusammen zu ziehen und sich den Namen im Kopf geistern zu lassen. Etwas klingelte - bis der Ältere weitersprach. "Ah" es fiel ihn wieder ein. Seine Erzählungen sorgten sofort für ein Bild. Eine tolle Frau - wenn man mal davon absah das sie Hände wie Pranken hatte und auch generell etwas zu sehr nach der Bezeichnung ihres Namen´s kam. "da hast du Recht! Da ist wenigstens etwas dran!" dennoch gefielen ihm Frauen mit mehr ja sowieso besser. Kein Wunder also das ihm recht schnell einfiel wen Taruk meinte. "Was meinst? Ich könnt dich ihr Vorstellen, Jora, die Bekannte von Frenja ist ihre Cousine." selbst Skjörn dämmerte nun was der Andere vor hatte und schnaubte. "Achja? Sie wird mich eher fressen" dabei schüttelte es ihn - die Frau war ihm allein von der Größe Ebenwürdig und deren Kraft. Sie könnte ihn in Stücke Zereisen. Dennoch blieb die Frage in seinem Kopf: Wieso eigentlich nicht?". Bis jetzt hatte sich der Hüne einfach keine Gedanken darüber gemacht ein neues Weib zu suchen, irgendwie hatte da wohl auch die Sklavin ihre Finger im Spiel gehabt. Dabei blieb auch ihm nicht verborgen das Bera bereits Kinda bekommen hatte, was es ihn wahrscheinlicher machte. "Außerdem ist sie Uralt!" fügte er noch hinzu, denn wirklich war die Frau ein paar Jahre älter. Seine Aufmerksamkeit wanderte wieder auf die Arbeit und so nutzte er seine Kraft um den Stahl in Form zu bringen.
Schuften für dieses miese Weibsstück! Das gefiel ihm gar nicht und steigerte seine Laune sicherlich nicht und wenn seinem Bruder der Ruf nicht so unheimlich wichtig gewesen wäre ... Skjörn würde nur den schlechtesten Rohstoff nehmen den es gab. Aber er war nicht der Inhaber und würde es wohl kaum überleben das absichtlich zu Versemmeln. Also knirschte er mit den Zähnen und tat, was getan werden musste. Wenigstens baute der Hüne gleich seine Wut mit der Arbeit ab.



RE: But I'm still caged inside - Finja - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Taruks Schmiede | Kattegat | Vormittags
Es war schwierig geworden erneut eine Möglichkeit zu bekommen erneut aus ihrer Rolle als Sklavin heraus zu hüpfen wo jeder Versuch in diese Richtung vollends scheiterte. Langsam bekam die blonde Frau sogar den Eindruck, dass er von ihrer Anwesenheit genervt war weshalb sie gezwungen war einen Gang zurück zu schalten. Es würde nichts bringen sich ihm aufzudrängen sodass sie auch die Vereinigungen wieder eher über sich ergehen ließ auch wenn Versuche gestartet worden war etwas daran zu ändern. Doch er entglitt ihr eher als das sie Näher an ihn heran kam sodass ihre größte Aufmerksamkeit darauf lag keine Fehler mehr zu begehen.
Am heutigen Tag wollte sie sich auch gleich wieder ihren üblichen Arbeiten im Haus widmen ehe der Hüne ihr dabei einen Strich durch die Rechnung machte. Er befahl ihr sie in die Schmiede zu begleiten sodass sie ohne weiter Nachfragen gefolgt war und sich wenig später dort wieder fand. Sogleich wurde sie auch eingebunden und dazu aufgefordert die eher nebensächlichen Arbeiten zu erledigen damit die beiden Männer sich voll und ganz ihrer Arbeit widmen konnten. Es hätte sie fasziniert dabei zuzusehen wie das Eisen nach und nach in die gewollte Form gebracht wurde doch gab es für sie kaum die Möglichkeit ihre Aufmerksamkeit darauf zu legen. Sie kümmerte sich geflissentlich um die ihr zugeteilten Aufgaben bis das Gespräch der Männer sie aufhorchen ließ. Bera? Sofort zermartere sie sich den Kopf wer diese Bera sein könnte doch nie hatte sie diesen Namen aus dem Munde ihres Herren gehört und doch ließen die Worte des Schmieds ihr Herz schneller schlagen. Ein Weib welches ihren Gatten verloren hatte und diesem bereits Kinder geschenkt hatte? Dazu sollte sie auch noch ein Gebärfreudiges Becken zu bieten haben. Unsicher presste die Sklavin ihre Lippen aufeinander wobei sie sich fest daran klammern wollte, dass die Götter ihr beistanden. Doch bereits die Aussage, dass an dieser wenigstens etwas dran war brachte Finja dazu unweigerlich ihre eigenen Hüften entlang zu streichen. Da war kaum etwas dran und sie befürchtete da kaum etwas dran ändern zu können.

„Ach! Hat Hulda dich etwa nicht gefressen?“ Spaßte der Ältere und grinste seinen Bruder vielsagend an. Die verstorbene Frau war keinesfalls das was er sich im Bett wünschte aber so unterschieden sich eben die Geschmäcker. So schlug er seinem Bruder auch gleich vor den Kontakt herzustellen denn ein Versuch war es gewiss Wert! „Pff. Willst du damit etwa behaupten ich sei auch uralt?“ Drohend zeigte der Schmied mit der Zange auf seinen Halbbruder ehe er sich wieder seiner Arbeit widmete. Es gab nichts was dagegen sprach und die paar Jahre sollten doch kein Problem für seinen Bruder sein wenn das Weib ansonsten in sein Beuteschema passte. Dazu wäre das auch eine Frau die auf Dauer mit ihm klar käme – Nicht so wie seine Sklavin die sonst was vorhatte. Da wurde ihr lieber gleich ein Strich durch die Rechnung gemacht indem Skjörn ein passendes Weib vor die Füße geworfen wurde wobei auch Bera überzeugt werden musste. Aber mit der richtigen Führung war Skjörn ein guter Mann – Hatte Hulda ja zuvor bewiesen, dass er zu kontrollieren war. „Also abgemacht!“ Gab er nach einem kurzen Moment von sich ohne eine deutliche Antwort von dem Jüngeren ab zu warten schließlich wusste er worauf sein Bruder stand. Hatten sie sich in ihrer Kindheit nur oft genug über die eigenen Vorzüge unterhalten. "Sei nicht so grob! Das Eisen hat auch Gefühle!" Ermahnte er Skjörn jedoch nach kurzer Zeit als beobachtet werden konnte wie er auf das Eisen einschlug. Es machte beinahe den Eindruck als hätte das Stück Metall in persönlich beleidigt.
Währenddessen widmete sich Finja zwar weiterhin ihrer Arbeit aber lauschte aufmerksam den Worten der Männer. Es gefiel ihr gar nicht – So ganz und gar nicht. Sobald ein anderes Weib an der Seite des Hünen stand würde ihr wackeliges Kartenhaus ausnahmslos zusammen brechen. Da würde es auch nichts mehr ändern wenn sie das gewünschte Kind in sich trug. Doch was konnte sie schon groß tun? Sie hatte weder genug Einfluss auf Skjörn noch auf diese unbekannte Bera.



RE: But I'm still caged inside - Skjörn Björnsson - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Schmiede / Kattegat | Vormittag
Irgendwie nervte es ihn direkt als der Ältere damit anfing einen Vorschlag zu unterbreiten. Beinahe hätte es einfach seinen Sturkopf dazu gebracht abzulehnen - wenn es sich eben nicht um Taruk gehandelt hätte. Er wusste das sein Bruder nur das beste wollte und in gewissen Dingen ganz genau wusste, was der Blonde mochte. Wie Frauen an den etwas dran war, genug um keinen Knochen zu spüren. Was wollte man mit einem Hintern der die eigene Hand nicht ordentlich füllte? Die Überlegung war also durchaus Vorhanden sich zu fragen, weshalb ein Versuch nicht stattfinden sollte? Gedanken die jedoch nicht sofort ausgesprochen werden würden. Dafür blieb Skjörn einfach zu Dickköpfig. Direkt zustimmen, nein. Der Ausruf bezüglich Hulda hebelte sein eigenes Kommentar auf. "wenn du wüsstest, was sie alles getan hat" dabei spielte sich ein breites grinsen auf seine Lippen welches anzüglicher nicht sein konnte. Auf der einen Seite stimmte es, auf der anderen Seite wollte nicht weiter über die Schildmaid gesprochen werden, weshalb keine weitere Gestik folgte um eine Anspielung auf seine Worte zu liefern. Das würde auch den älteren nur dazu bringen weitere zu zeigen und somit den Kreis einer Unterhaltung ziehen, die nicht geführt werden wollte. "du? Du bist ein Stein" wer hätte denn genau jetzt ein nein erwartet? Niemand korrekt. Er blieb sich einfach treu und scherte sich nicht um die gespielte Empörung des anderen. Selbst die Zange machte ihm keine Furcht, sondern sorgte nur dafür den Hammer etwas besser zu positionieren. Er wäre für eine Schlägerei zu haben, jetzt und überall. Ihm fehlte der gesellige Teil welchen seine Gattin mitgebracht hatte. Viele waren nur wegen ihr näher an ihn heran getreten und hatten somit entdeckt das Skjörn mehr sein konnte.
Völlig unerwartet, da nicht auf den Vorschlag geantwortet wurde, entschied Taruk sich dazu es selbst zu bestimmen. "was?" sofort hielt der Blonde schon wieder inne und starrte den anderen Schmied dumm an. "Dein ernst?" er schüttelte den Kopf und lachte auf. "Du wirst sie eh nie überzeugt bekommen" gab eben nicht viele Weiber die ernsthaft in Erwägung zogen sich mit ihm einzulassen. Zumindest nicht solche die ihm wirklich gefielen. Schwächliche Weibsbilder, die jemanden starken suchten, wären wohl leichter zu bekommen als eine Kriegerin die einem Bären alle Ehre machte. So schüttelte er nur wieder den Kopf und widmete sich erneut seiner Arbeit. Nicht jedoch ohne von dem Dunkelhaarigen ermahnt zu werden. "Gefühle? Du spinnst wohl!" da lebte jemand eindeutig in einer Traumwelt! Als ob es ihn scherte ob er zu fest schlug oder nicht, solange das Ergebnis in Ordnung war! Gut. Es könnte Probleme geben in einem etwas weiteren Stadium der Verarbeitung doch das grobe formen? Da war es scheiß egal. "Außerdem soll es doch eh nur für dieses Weibsstück sein! Was hast du dir dabei Gedacht den scheiß Auftrag anzunehmen?" für ihn war es eben einfach nur ein Ärgernis.

"nun lass mich überlegen" fing Taruk an und tat so als müsste scharf nachgedacht werden. "Münzen, weitere Aufträge, einen guten Ruf der wiederum mehr Münzen bringt und dann wieder Aufträge, Münzen - geht´s in deinen Kopf?" manchmal musste man eben mit dem Hünen eben Reden als sei er Gehirnverblödet. Manchmal. "dafür brauchst du ihren Auftrag nicht!" beide hatten sich nicht wirklich darüber ausgesprochen wie fatal das feindliche Verhalten gegenüber Lagertha hätte werden können. "Königin von Kattegat. Ah. Eine Frau sollte sich nicht so bezeichnen, da sist lächerlich! Sie ist nur ein Weib!" aahh da kam sein Ärger raus, das was sonst nur im betrunkenen Zustand herum geschrien wurde. Seine eindeutige feindselige Art gegenüber jeder Frau, die mehr zu sagen hatte als er. Sich umgedreht wollte das zu bearbeitende Eisen gerade wieder in erhitzt werden, um weiter arbeiten zu können, als ihm auffiel das zu wenig Hitze herrschte. "ey! Warum ist die Hitze so gering?" dabei fuhr er Finja gerade zu an. Er hatte sich eh in Rage geredet. Da würde ihn ein richtiges Weib tatsächlich helfen, vielleicht würde er sich für die Nacht eines suchen.



RE: But I'm still caged inside - Finja - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Taruks Schmiede | Kattegat | Vormittags
Es war nicht überraschend, dass der Jüngere der beiden Brüder nicht gleich außer sich vor Freude war als ihm ein mögliches neues Weib vorgeschlagen wurde. Natürlich respektierte Taruk den Verlust und die gewiss noch immer vorhandene Trauer seines Bruders. Aber es war ein Versuch wert und dazu brauchte der Blonde einfach jemanden der ihn führte und da Taruk mittlerweile seine eigene Familie hatte konnte er sich nicht mehr so wie früher um ihn kümmern. Da war Hulda gerade recht gekommen um ihm diese Verantwortung abzunehmen auch wenn er nun ohne zu zögern bereit war sich wieder seinem Bruder anzunehmen. Aber so wie Skjörn sich auch ihn verlassen konnte, konnte er sich auch auf Skjörn verlassen – Wenn auch auf eine vollkommen andere Art und Weise.
So wurde auch gewusst, dass er mit dem Kommentar zu Hulda in eine offene Wunde stach aber sein Bruder war ja schon groß. Der konnte das schon ab! Seine Worte zeugten zwar davon, dass es nicht weiter störte aber sprach seine allgemeine Reaktion eine vollkommen andere Frage. „danke! Ich verzichte!“ Erwiderte er so nun um das Thema wieder beiseite zu schieben statt weiter darauf einzugehen. Er musste dieses Weib wirklich geliebt haben doch bedeutete es nicht, dass er nicht wieder sein Herz an eine Frau verlieren könnte. Wer kam da besser in Frage an Bera? Eine Frau wie ein Bär und dazu seit dem letzten Raubzug Witwe. Ansonsten würden ihm auch kaum Frauen einfallen die zu dem Blonden passen könnten aber wer weiß schon wer ihm sonst noch über den Weg lief. Die Absichten der Götter waren oftmals verwoben und offenbarten sich erst wenn man mitten drin steckte.

„Das trifft mich!“ Erwiderte er gespielt empört darauf ein Stein zu sein aufgrund seines Alters und spielte viel lieber weiter auf das erwählte Weib an. Es wäre nicht schwer den Kontakt her zu stellen und er war sich sicher, dass Bera auch nicht abgeneigt sein würde. Was wollte sie eine Frau mit einem Bauern oder einem Händler? Sie brauchte einen richtigen Mann und der war gerade mit ihm in der Schmiede. So entschied er auch ohne Einwilligung, dass es zu einem Treffen kommen sollte worauf der Jüngere sofort inne hielt. Er hasste es bevormundet zu werden aber Taruk gehörte zu den Wenigen wo es ohne großen Widerstand am Ende doch akzeptiert wurde. „Mein Ernst, Ja!“ Bestätigte er breit grinsend ehe er mit in sein lachen einfiel. Er legte auch einen Moment seine eigene Arbeit beiseite um neben seinen Halbbruder zu treten damit er diesem aufmunternd auf die Schulter klopfen konnte. „Als ob sie dir widerstehen könnte!“ Gut – Er war im allgemeinen nicht der Frauenschwarm doch lag dies alleine an seinem Aggressionsproblem und der Tatsache, dass er manchmal vergaß sich zu waschen. Aber das waren Dinge die Bera ganz gewiss in den Griff bekommen würde.
Danach trat er auch schon wieder zurück an den eigenen Arbeitsplatz um weiter der eigenen Arbeit nach zu gehen. „Hörst du es nicht schon kreischen?“ Damit schlug er auf das eigene Metall sodass ein klirrendes Geräusch ertönte ehe wieder die Jammerein darüber los gingen, dass es doch für ein Weib war und deshalb ein scheiß Auftrag. Die Antwort darauf war einfach und schnell ausgesprochen. Münzen und vor allem der damit zusammenhängende Ruf war mehr Wert als Skjörn erwartete. „Ein Weib welches gut bezahlt.“ Damit sollte das Thema für ihn vorerst beendet sein. Meinung hin oder her – Aber Lagertha war aktuell die Königin von Kattegat und das musste vorerst akzeptiert werden.

Finja lauschte währenddessen weiterhin dem Gespräch der beiden Männer und kam nicht drum herum sich den Kopf über die möglichen Konsequenzen zu zerbrechen. Sie musste etwas tun. Aber was? Sie hatte keine Ahnung wie sie das bewerkstelligen sollte und aufgrund ihrer tiefen Gedanken ging sie auch den ihr zugeteilten Arbeiten eher nachlässig nach. So schreckte sie sichtbar hoch als der Hüne sie ansprach und bemängelte, dass die Esse nicht die benötigte Hitze von sich gab. „ja…“ erwiderte sie ehe sie den Kopf schüttelte und sogleich den Eimer abstellte um Holz zu holen. Holz welches nur wenige Schritte von ihr entfernt gestapelt worden war und sogleich in das Feuer geworfen wurde. Ein kleiner Fehler der ihr aber nicht hätte passieren dürfen. „sie sollte gleich wieder soweit sein…“ gab sie kleinlaut von sich als sie schnell wieder von der Esse weg getreten war. Diese machte ihr sogar in gewisser Weise angst da sich oft genug vor ihrem inneren Auge ausgemalt hatte welche Schmerzen der Blonde ihr damit zufügen konnte.



RE: But I'm still caged inside - Skjörn Björnsson - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Schmiede / Kattegat | Vormittag
Sein Bruder hatte Recht mit seinen Gedanken das Skjörn jemanden brauchte. Es war dabei nicht einmal unbedingt ein Weib, sondern einfach nur eine Person die ihn im Zaum hielt und dafür Sorgte keine überschwelligen Aktionen zu tun. Sollte es Hart auf Hart kommen, hätte wohl dessen Weib verloren und müsste die Anwesenheit des Jüngeren Akzeptieren, denn bevor der Blonde sich in nicht zu lösende Probleme warf, würde Taruk sich ihm widmen. Wie auch die Akzeptanz herrschte nicht weiter über die Verstorbene zu sprechen, sondern einen Weg zu suchen davon abzulenken. Lieber schob sich das Gespräch zurück zu Bera die wirklich gefallen könnte, bis zu einem gewissen Grad. Ihr wirklich gut gebauter Körper weckte Interesse, wie die Art welche von ihr gekannt wurde. Kein Mann nahm einen Kampf gegen Sie auf die leichte Schulter. Die Sachsen waren vermutlich erschrocken von ihrem Anblick und Art - ob sie dort als Monster bezeichnet worden war? Eben genau die Art von Weib, welche Skjörn zurecht weisen könnte und doch kam es nicht über seine Lippen das Angebot annehmen zu wollen. Es sprach nichts dagegen, selbst wenn sich dabei nichts ergab - eine wärmende Nacht mit ihr hätte etwas. In letzter Zeit war es diesbezüglich eher Eintönig geworden. Finja befriedigte nur die wirkliche Lust, nicht aber alles andere was für ihn von Bedeutung war. "man sollte dich wohl zu all den andren alten Steinen werfen" eingestimmt in das Lachen fühlte sich die Arbeit, auch wenn es für das Weibsstück war, besser an als vorher. Ihm war die Meinung des Bruders Wichtig, wenn auch kein unheimliche Freude dahinter steckte so offensichtlich verkuppelt werden zu sollen.
Besser als nichts. So lies Skjörn das Stück Metall liegen um den Älteren kurz gegen die Wangen zu tätscheln. "deine Zuversicht könnte mich beinahe anstecken" wie so oft. Wenn jemand den Sturkopf zu etwas bewegen konnte, dann war es eben Taruk. Für niemanden sonst hätte er Stahl angefasst das später womöglich in den Händen von Lagertha ruhen würde. "sie ist ein Weib das man pflügen will" dabei spielte er nicht gerade heimlich auf die Sklavin an, welche zwar genommen wurde aber eher aus der Not. Bis jetzt war sie nur das Weib, welches ihm ein Kind schenken sollte. Mehr befand sich nicht in seinem Schädel, was auch besser für sie selbst war. Im Moment. Denn weitere Gedanken wären negativ behaftet und könnten ihre Motive auf den Tisch legen. Zu ihrem Glück dachte er einfach zu selten nach.

"nein, ich höre nur das du schwächlich bist" dabei schlug er selber auf den Stahl und natürlich war sein provoziertes klirren deutlich lauter zu vernehmen. Der Spaß endete damit, dass Skjörn sich über Lagertha aufregte, herum sprach wie wenig ihm ihre Anwesenheit als Anführerin gefiel. Königin was eine lächerliche Bezeichnung. Es sollte immer nur einen König geben. "Wenn du so viel Ruhm hast, dann sollten wir uns einem richtigen Jarl anschließen." ja er würde sofort gehen. Scheiß egal wohin, solange da nicht ein Weib etwas zu sagen hatte. Warum nicht gleich Harald Schönhaar? Der war ein Mann den es lohnte zu folgen! Jetzt da Ragnar sich nicht mehr hier aufhielt, wirkte es Sinnlos. Bis auf Björn waren seine Kinder nichts weiter als das: Kinder.
Umgedreht fiel ihm schnell auf mit der Hitze nicht viel zu erreichen weshalb die Blonde dafür angemault wurde. Jene die sofort reagierte und Holz nachwarf. "bist du für irgendetwas gut?" seine gute Laune schien wie weggeblasen. Ihre Aufgaben waren nicht schwer und dann schaffte sie das nicht? "Wenn die Götter es nicht wollten, würde ich dich verkaufen" vor allem mehr, wenn tatsächlich ein Weib an seiner Seite stand wie Bera. Er würde seine Sklavin einfach fallen lassen und sogar selbst Entscheiden das sie unnütz war, wenn ihm ein anderes, starkes Weib, Kinder schenken würde. "also hör auf zu faulenzen, sonst verfüttere ich dich doch an einen Sachsenkönig" er lies das Stück Stahl im Feuer liegen und widmete sich, während dieses erhitzte, einem anderen, das heraus gezogen wurde. Schwerter und Äxte waren leicht geworden zu schmieden, selbst für einen Faulpelzen wie Skjörn der unregelmäßig arbeitete. "Bringt dein Weib etwas zu essen? Ich verhungere" damit wandte sich der Blonde wieder seinem Bruder zu. Hoffentlich stimmte dieser zu.



RE: But I'm still caged inside - Finja - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Taruks Schmiede | Kattegat | Vormittags
Es würde sich schon wieder das passende Weibsbild für den Blonden finden und wenn es nicht Bera war würde es eine andere Frau geben die seine Nähe zu schätzen wüsste. Denn würde Skjörn auf eine andere Art Frau stehen wäre es schon deutlich schwieriger eines für ihn zu finden da die meisten, weniger standhaften Frauen sich eher vom ihm abgeschreckt fühlten als hingezogen. Sicherlich würde die Ein oder Andere es versuchen wollen aufgrund der Tatsache, dass er einen guten Stand in der Gesellschaft hatte und gut eine Familie alleine ernähren könnte. Aber was wäre das für eine Ehe? Die würde nur aus dem Zweck heraus entstehen und den Jüngeren gewiss nicht auf Dauer zufrieden stellen. Dann könnte er auch bei seiner Sklavin bleiben die ihm ja regelrecht freiwillig entgegen geworfen hat erneut ein Kind von ihm austragen zu wollen. Oder eher, dass es gar der Wille der Götter sei. Etwas was der Dunkelhaarige eher skeptisch betrachtete aber vorerst dabei beließ wo es doch dem Jüngeren dabei half nicht den Glauben in die Götter zu verlieren.
„Da nehme ich dich aber mit, kleiner Bruder!“ Widerstandlos ließ er sich auch die Wange tätscheln und erfüllte zusammen mit seinem Halbbruder die Schmiede mit Gelächter. So war es oft zwischen den beiden Brüdern und er liebte diese ungezwungene Art auch wenn es weniger geworden war seitdem sie älter waren. Da war es nur recht, dass sie noch gemeinsam in der Schmiede arbeiteten und dadurch diese Zeit auch intensiv nutzen konnten. „Ich habe dich doch schon angesteckt. Ich sehe doch wie heiß du schon auf sie bist!“ Scherzte er und bekam auch gleich darauf seine Bestätigung. „Siehst du! Und wenn jemand dieses Weib richtig pflügen kann dann du!“ Ja. Er selbst würde diese Frau gewiss nicht freiwillig anfassen wollen, selbst dann nicht wenn es keine Frenja in seinem Leben gab. Aber das war auch gut so denn so konnten sich die Brüder beim Thema Frauen nie in die Quere kommen.

Unweigerlich fiel dabei auch Taruks Blick auf die Sklavin welche beinahe erwischt drein blickte. Taruk wusste, dass sein Bruder sie nicht selten nutzte aber würde sie ihm doch nie das bieten können was er tatsächlich von einer Frau brauchte. Sicherlich würde er sie nicht so behandeln wie sein Bruder es tat aber notfalls würde er sich auch nicht zurück halten sie an ihren Platz zu verweisen.
„Da liegst du falsch. Ich habe nur das in der Birne was dir fehlt.“ Es war nicht unüblich dass die Sticheleien hin und her gingen. Bei einem anderen hätte dies sicherlich für Ärger gesorgt aber die beiden Brüder wussten es miteinander um zu gehen. „und dann?“ Dabei verdunkelte sich jedoch einen Moment das Gesicht des Mannes. „Meine Schmiede aufgeben? Das was unser Vater aufgebaut hat?“ Es war kaum zu überhören, dass ihm dieser Vorschlag nicht gefiel. Sicherlich war ein Weib an der Spitze Kattegats nicht das Wünschenswerteste aber wer weiß ob sich das nicht irgendwann wieder änderte. Zuvor war es ja auch nicht besser und nun war es wenigstens jemand der Kämpfen konnte.

Durch die Gespräche der beiden Männer widmete sich Finja nicht mehr vollkommen ihrer Arbeit sodass das Feuer der Esse nicht dem entsprach was davon erwartet wurde. Eine Tatsache die Skjörn dazu veranlasst hatte sie auch gleich zu ermahnen sodass sie zusammen geschreckt reagierte und das benötigte Holz nach warf. Doch sollte es nicht dabei bleiben da die gute Laune verloren wirkte und sogleich weitere vorwürfe folgten und auch wenn Finja diese nicht an sich heran lassen wollte traf es sie immer wieder. Die Tatsache, dass sie sich wirklich bemühte und doch am Ende Kleinigkeiten dafür sorgte die sie wieder nutzlos machten. Sie verkaufen? Einerseits wünschte sie sich nicht mehr als von diesem Kerl weg zu kommen aber andererseits könnte es sie noch schlechter treffen. Wer wollte schon eine Sklavin in einem solchen Zustand? Sie würde nur verheizt werden um viel zu jung zu sterben. „nein…ich faulenze nicht...wirklich“ Versuchte sie sich zu verteidigen während sie auch schon wieder den Eimer Wasser griff um alsbald Nachschub zu holen. Dazu hatte es der Blonde mit seinen wenigen Worten auch noch geschafft das wenig positive was gesehen werden konnte zur Nichte zu machen. Normalerweise wäre der Frauenfressende Sachsenkönig mit einem angenehmen Moment verbunden worden doch jetzt war es nicht mehr als eine Drohung.
„Finja geh Frenja Fragen wie weit sie ist.“ Damit sollte Skjörns Frage auch gleich beantwortet sein. Doch auch dem Schmied verlangte es langsam nach etwas zu essen und da seine geliebte Frau eine gute Hausfrau war hatte sie gewiss schon etwas vorbereitet. „Und hilf ihr notfalls wenn sie noch nicht fertig ist.“ Da diese Befehle in Skjörns Sinne waren sprach Taruk diese auch selbst an dessen Sklavin aus statt ihn darum zu bitten es zu tun. Damit stellte Finja den zuvor ergriffenen Eimer wieder zu Boden um wenig später wie gewünscht zu Frenja zu eilen.



RE: But I'm still caged inside - Skjörn Björnsson - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Schmiede / Kattegat | Vormittag
"Die wollen mich nicht da haben" winkte er scherzend ab, nachdem das Tätscheln der Wange beendet war. Ihre gemeinsamen Jahre zusammen hatten gelehrt mit einander klar zu kommen, besser als es jeder andere könnte. Manchmal hatte es Skjörn sogar gestört wie sehr sein Bruder sich auf sein jetziges Weib fixiert hatte. Es fühlte sich Zeit zu Zeit an als nehme Sie ihm den Älteren weg, vor allem wenn Bedenken aus ihrem Munde kamen. Nicht oft, nicht Laut - das würde sich keine Frau wagen und doch vorhanden. Die ungezwungene Art zwischen ihnen lockerte seine schlechte Laune stets auf und auch so wusste Taruk eben immer, was zu tun war. Sein lachen ertönte zwanglos auf ein Kommentar bei dem jeder andere seinen Zorn zu spüren bekommen hätte. "du schweigst schließlich nicht!" und der Gedanke war durchaus angebracht. Seine Sklavin reichte allmählich nicht mehr, ihre Art der Zweisamkeit war selten und unsicher. Das brauchte Skjörn nicht, sondern ein Weib was ihn notfalls auch an Ort wie Stelle halten konnte. Was vermochte die Blonde nicht durch ihren Stand. Sie war sein Eigentum, er musste sich nicht bemühen um sie zu halten. Finja gehörte ihm - niemand würde danach krähen wie oft er sich an ihr Vergnügte. Dazu gab es auch kein Recht. "dann sorg dafür" damit drückte der Blonde seinem Bruder noch kurz die Faust gegen den Oberarm, ehe ihr Thema sich etwas weiter einander zudrehte.
Dem Gegenseitigen Sticheleien, mit welchen Skjörn bereits angefangen hatte. So wie es sich eben gehörte zwischen beiden. Schließlich käme er nie auf den Gedanken das der Ältere auch nur einen der Sätze ernst meinen würde und somit blieb es witzig statt ihn zu verärgern. Was ja sonst schnell ging. "Ah! Das kannst du auch behalten" gab er zurück ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Klug zu sein Bedeutete nur mehr Aufgaben zu haben, mehr nachdenken zu müssen. Denn sonst müsste auch er verstehen wie gut die Abmachung mit Lagertha für die Existenz war. Er müsste sich zusammenreißen und schlucken was auf seiner Zunge lag - eine Eigenschaft die ihm so nicht gegeben war. Nein, darauf konnte verzichtet werden und das mit einem lächeln. Leider aber sickerte das Thema etwas ab und lies die gute Laune zwischen ihnen ein wenig abebben. Wieder hatte der Hüne gesprochen ohne groß darüber nachzudenken und prompt fiel ihm auf, manchmal besser den Mund halten zu müssen. Er verzog kurz das Gesicht um wenig später den Kopf in den Nacken zu legen. "und? Was spricht dagegen? Diese Schmiede, jene Schmiede. Vaters Erbe hängt doch nicht an Material!" und nun sah er Taruk wieder in die Augen, erblickte dessen Unzufriedenheit und somit lies er ein seufzen von sich. "schon gut. Du liebst Kattegat, dann bleiben wir" allen war doch bewusst das Großmaul Skjörn niemals ohne seinen Bruder gehen würde, niemals. Wer den talentierten, fleißigen Schmied bei sich hatte, musste auch mit dem wütenden Stinktier klar kommen.

Vermutlich hätte Skjörn seiner Sklavin lieber danken sollen die Hitze nicht gehalten zu haben, so lenkte sich die Aufmerksamkeit beider auf ein anderes Thema und somit weg zu einem Punkt, der sogar Streitigkeiten auslösen hätte können. Besser so es dabei zu belassen. "gut dann beweg dich!" damit und einer Drohung wandte er sich auch wieder ab um das nächste Stahl in seine Form zu bringen. Dabei kam der Blonde nicht drum herum zu erwähnen langsam Hungrig zu sein. Sein Weib war zuverlässig und ihr essen gut. Öfter schnorrte er sich was bei ihnen, auch um nicht alleine zuhause zu sein. Da fiel einem noch das Dach auf den Kopf! Taruk´s Befehlen wurde nichts entgegen gesetzt, denn ihm kam es ja nur zugute wenn Finja sich nützlicher machen würde, als es gerade an der Schmiede der Fall war. Mit leeren Magen arbeitete es sich nicht gut und man merkte auch schon, dass seine Motivation schwand. Wieso sonst lenkte man lieber mit Unterhaltungen ab? Nachdem die Sklavin davon geeilt war, verzog der Hüne kurz sein Gesicht. "sie ist so nutzlos." nicht einmal im Sinne ihrer Arbeiten, das tat sie, aber die kleinen Fehler und sie stand auf der Stelle. "sie ist für nicht mehr gut als sich um´s Haus zu kümmern" und sein Verlangen zu stillen, aber nun das wurde langsam auch nicht besser. "Und die Götter sollen wollen, dass sie mir Kinder schenkt?" er schüttelte den Kopf. Langsam zweifelte er daran, aber das hätte Skjörn so oder so. Diese ganze Geschichte war nur ein Vorwand um irgendwie mit allen klar zu kommen, zu verleugnen das die Götter ihn vielleicht doch verflucht hatten. Sein Blick fiel auf Taruk in der Hoffnung dieser könne seine Zweifel beiseite räumen.



RE: But I'm still caged inside - Finja - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Taruks Schmiede | Kattegat | Vormittags
Als Stein würde der Blonde doch einen fabelhaften Job abgeben! Dann würde er schließlich keinen Ärger mehr machen aber wiederrum würde das einen deutlich langweiligeren Alltag für Taruk besorgen. Im Gegensatz zu seinem Bruder ist er zwar deutlich ruhiger geworden aber brauchte trotz dessen ab und an mal ein Ventil um angestaute Aggressionen heraus zu lassen. Was eignete sich da besser als eine Schlägerei die sein kleiner Bruder leider angefangen hatte? Er konnte ja nicht zuschauen wie man ihm ins Gesicht schlug und als Schmied musste er einen gewissen Ruf wahren. Dazu sah es seine liebe Gattin auch nicht gerne wenn er sich prügelte und so sehr er seinen Bruder liebte war er dafür der perfekte Sündenbock. „Du und dein Charme bekommt das schon alleine hin!“ Wenn man das was der Hüne an den Tag legte überhaupt Charme nennen konnte aber bei solchen Frauen wie Bera passte es ja perfekt. „Nur waschen solltest du dich vorher! Sonst wird dein Pflug in der Hose bleiben müssen!“ Damit stieß er mit seiner Schulter gegen die Seine und widmete sich wieder seiner Arbeit. Solche kleinen Späße verzögerte zwar das Vorankommen aber motivierte die darauf folgende Arbeit nur umso.
Die Tatsache, dass Taruk der klügere von Beiden ist war kein Geheimnis und der Dunkelhaarige nahm auch kein Blatt vor den Mund es seinem kleinen Bruder auf diese Nase zu binden. Doch wurde dies nie in einem negativen Sinne ausgesprochen und davon ab konnte es eben nur einen geben der Klüger war. Manchmal wünschte er sich zwar auch, dass der Blonde über seine Taten nachdachte aber dann wäre er wiederum auch nicht mehr er selbst. „Es würde bei dir ja nur verloren gehen.“ Schob er somit noch nach ehe das Thema etwas ernster wurde. Kaum einer wusste nicht wie Skjörn dazu stand unter eine Frau zu stehen und doch war es unklug es so offen zu präsentieren.
„Heimat, Skjörn. Heimat.“ Und dies bedeutete ihm sehr viel und dazu hatte er hier seine Familie. Frenja würde sich wohl kaum darauf einlassen unter einem neuen König ein neues Leben zu suchen. Davon ab müssten sie von ganz vorne anfangen und ihre gut besuchte Schmiede aufgeben. Keine Chance, kleiner Bruder. Da wurde auch notgedrungen die Führung einer Frau akzeptiert. „Wir bleiben. Genau.“ Es kam gar nicht in Frage, dass sich die beiden Brüder trennten weshalb sie einfach hier in Kattegat bleiben würden. Wer wusste auch schon wie lange diese Frau an der Macht bleiben würde.

Die blonde Sklavin gehorchte sofort auf den Geheiß ihres Herren die Esse wieder anzufeuern. Es gehörte zu ihren heutigen Aufgaben und auch wenn sich gewiss eine Ausrede gefunden hätte weshalb sie dessen Temperatur hat sinken lassen würde diese nur auf taube Ohren stoßen. So sprach sie nur nicht zu faulenzen ehe auch schon Taruk ihr befahl nach dem Essen zu gehen. Finja stellte dessen Autorität nicht in Frage sondern gehorchte sogleich um nachzusehen ob Frenja noch Hilfe benötigte.
Als die Sklavin außer Hörweite war nahm dies der Blonde sogleich als Anlass seinen Frust frei zu sprechen. Er hätte ihm auch beinahe in ihrer Nutzlosigkeit beigepflichtet wenn da nicht die Anspielung auf die Götter gefallen wäre. Damit war Taruk in einer Zwickmühle – Denn einerseits befürchtete er, dass die blonde Frau ihm nicht grundlos diese Flausen ins Ohr gesetzt hatte aber andererseits half es dabei den jüngeren Bruder bei den Göttern zu halten. Er war wankelmütig und gerade nach dem was passiert war zweifelte dieser stark an dem Willen der Götter. Hatte er doch sogar angedeutet verflucht zu sein. Was ein Hirngespinst. Skjörn mochte kein netter Mensch sein aber er war ein guter Krieger und würde gewiss den Weg nach Valhalla finden. „Das wird die Zeit zeigen, mein Bruder.“ Damit legte er seine Arbeit erneut nieder um sich neben seinen Bruder zu stellen. „Die Götter haben ihren Plan und haben die eine große Prüfung vor die Füße gelegt.“ Damit legte er seine rechte Hand auf dessen Schulter. „aber du wirst es irgendwann verstehen. Spätestens wenn du deinen ersten Sohn im Arm hältst.“ Dabei vermied er es bewusst weiter auf die Sklavin zu sprechen zu kommen. Sollte sie seinem Bruder ruhig den so sehnlich erwünschten Nachwuchs schenken aber wer weiß ob ihr nicht doch ein anderes Weib zuvor kam. Das wäre Taruk um Längen lieber gewesen aber andererseits wünschte er es sich für seinen Bruder, dass dieser endlich seinen lang ersehnten Nachwuchs in die Arme schließen konnte.



RE: But I'm still caged inside - Skjörn Björnsson - 12.10.2021

But I'm still caged inside
Skjörn & Finja | Schmiede / Kattegat | Vormittag
Sein Charme? Kam nicht selten vor das der geliebte Bruder sich über die Eigenart des Jüngeren lustig machte, aber das störte nicht. Ganz im Gegenteil. Skjörn lachte kurz auf, schüttelte den Kopf und erwiderte: "mit Sicherheit! Ich schlag einfach jeden anderen Stein kaputt der mich stört". Das was jeder von ihm hielt, war ihm ja auch bewusst aber es störte nicht. Wieso auch? Der Hüne machte sich wenig aus den Gedanken und Ansichten anderer - solange diese nicht von nahestehenden Personen kamen. Das zählte und keine andere Stimme. Wie der Seitenhieb mit dem Waschen. Er vergaß das schon mal zu tun, besonders wenn niemand ihn darauf hinwies mal wieder schlimmer zu stinken als Scheiße. Warum aber waren Frauen nur so reinlich? Ständig nörgelten sie rum, damals Frenja, dann Hulda, selbst Finja hatte darauf bestanden - ob Brea genauso war? Ätzend. "Dann Erinnere mich dran" war doch eh Nutzlos wenn man danach an der Schmiede arbeitete, nach ein paar Stunden stank man wie vorher. Sich jeden Tag zu waschen klang nicht verlocken für einen solchen Faulpelz. Dennoch empfand er die Ansage des Älteren nicht als ärgerlich, sondern nahm dessen stoß um ihm selbst mit etwas Kraft entgegen zu kommen. Drauf gierig war nämlich nicht sein bestes Stück bei einem guten Weib in der Hose behalten zu müssen - also wenn die eben Wasser vorher wollten, bitte. Da kannte sich Taruk deutlich besser mit aus. Der hatte doch sich eine Frau geangelt die von Kämpfen nicht viel hielt.
Ein Weib das sicherlich mit dafür Verantwortlich war hier bleiben zu wollen. Das Erbe ihres Vaters war doch nur ein Vorwand um nicht zugeben zu müssen nach Frenja zu tanzen. Wobei, nein. Der Hüne schätze sie nicht gerade danach ein das sie sich wirklich gegen ihren Gatten durchsetzen würde. Selbst Hulda hatte es nicht getan, obwohl ihr die Besiedlung der Sachsenlanden so viel bedeutet hatte. Oder es war nur sein Anschein gewesen - die Antwort darauf würde ihm verborgen bleiben. "Heimat. Du sagst es" so ganz Begeistert wie Taruk war er nicht über eine solche Bezeichnung. Skjörn empfand keine wirkliche Bindung zu dem Dorf, dem Land oder den meisten Personen hier. Vielleicht täte es ihm mal wieder gut mit ein paar Männern los zu ziehen, einfach übers Land und zu tun, wonach einem war - oder eben wieder als Söldner zu fungieren. Es gefiel ihm besser als die Vorstellung nun ewig in der Schmiede auszuhelfen. "Du sagst es!" nun klang er zwar deutlich überzeugter aber eigentlich hatte Taruk ihn dazu gebracht. Fortgehen für immer war gar keine Option. Besonders nicht wenn es bedeutete zwei verschiedenen Jarl´s zu untersehen.

Der Arbeit gewidmet überlies Skjörn seinem Halbbruder die Worte gegenüber der Sklavin. Es störte ihn nicht und würde es nicht. Nie. Denn in seinen Augen war Taruk jemand der das Anrecht hatte sein Eigentum herum zu schubsen. Die hatte sowieso nicht mehr viel zu tun und irgendwie kam in seine Gedanken das dies eventuell die Fehler verursachte. Aber auch etwas andere Beschäftigte ihn was auch sogleich angesprochen wurde. Eben diese Zweifel gegenüber der Götter sorgte erneut dazu das beider Arbeit niedergelegt wurde. Der Ältere sah ihn an und positionierte sich gut in seinem Sichtfeld während er selbst nur die Arbeit niederlegte um an seinen Platz zu verweilen. "Du sprichst immer von einer Prüfung!" ärgerlich und gleichzeitig verzweifelt wirkte er keinesfalls begeistert. "was ist diese Prüfung? Oder ist es nur ein Trick von Loki?" so viele Fragen udn Zweifel die er hoffte beiseite legen zu können. Was wenn Loki ihm nur das Gefühl gab, die Götter wollen ihn Prüfen nur damit er am Schluss noch tiefer in Missgunst fiel? Warum musste es ausgerechnet alles ihm passieren? "das sagt sich leicht! Irgendwann werde ich es verstehen? Bruder ich habe Zweifel an all dem" er lies nun auch sein Werkzeug los und verschränkte die Arme. "warum sollten sie mich mit einem Weib Strafen das mir keiner Nachkommen schenkt, nur um eine Sklavin dafür zu senden? Wie sollte es anders sein, wenn sie ihr leben verschonen?" eine ähnliche Unterhaltung hatte es gegeben, nach dieser einen bestimmten Nacht. Nur das es in dem Augenblick keine Zweifel gegeben hatten. "oder ist es doch Hulda die ihre Strafe erhielt? Wegen einer Sklavin? Das ist lächerlich! Sie verwehren ihr den Weg nach Valhalla? Nein das will ich nicht glauben" er schnaubte und schüttelte erneut den Kopf.