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We drink from the river - Finja - 16.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Hatte sie doch eher damit gerechnet gehabt, dass der Blonde sie während seiner Reise einfach wieder zu seinem Bruder abschob um seine Ruhe zu haben. Doch plagte sie die Ungewissheit darüber weshalb wenige Tage vor der Abreise gefragt worden war wie er es sich mit ihrer Bleibe vorstelle wobei er in einem beinahe selbstverständlichen Ton von sich gab, dass sie doch mitkäme. Doch so selbstverständlich war das für die Blonde nicht aber wagte sie es nicht dies anzusprechen geschweige denn sich dagegen aufzulehnen. Auch wenn sie sich in gewisser Weise vor der bevorstehenden Reise fürchtete – War es doch etwas vollkommen unbekanntes für die Sklavin wessen einzige Reise daraus bestanden hatte von Tamdrup hierher zu kommen. Aber andererseits plagte sie auch die Neugierde darüber mehr von der Welt außerhalb der Städte zu sehen.
Sie war hin und her gerissen auch wenn sie gar keine eigene Wahl hätte treffen können. So hatte sie gehorsam beim vorbereiten der Reise geholfen auch wenn kaum eine Ahnung vorhanden war was benötigt worden war und Skjörn war dabei kaum eine Hilfe gewesen. Jedoch hatte Taruk sie in dieser Hinsicht unterstützt und erklärt worauf es ankam da er seinen Bruder nur schweren Herzens hatte ziehen lassen. Doch es wäre dumm gewesen den Schmiedeofen über mehrere Wochen kalt zu lassen wo doch gewusst worden war worum es den jüngeren Bruder ging.
Am Tage der Abreise hatten sich auch zwei weitere Krieger dazu gesellt. Ole und Fridtjolf. Wie auch ein Händler der über einen Geleitschutz nach Norheim sichtlich erfreut war und somit die Chance genutzt hatte an günstige Leibwächter zu gelangen. Gegen das Angebot einige Vorräte für die Reise zu stellen und auch zu transportieren entfiel den Männern die Notwendigkeit eines extra Lastenpferdes. Doch kam es auch Finja zugute die nie den Rücken eines Pferde erklungen hatte und somit im Karren mit fahren konnte. Gewiss war das keine gemütliche Alternative aber in ihren Gedanken wesentlich gemütlicher als auf dem Rücken eines dieser Pferde. Dazu stellte sich der Händler als angenehmer Gesprächspartner heraus und beantwortete ihr bereitwillig jede Frage über die Länder die sie durchquerten. Am Mittag des Tages hatten sie ein Bauerndorf durchquert welches sichtbar geplagt durch die Angriffe von Räubern waren und auch lauthals darüber klagten, dass ihr Jarl diesbezüglich keinen Fingern krumm machte obwohl der Sitz der besagten Räuberbande bekannt war. Da war unter den Kriegern schnell die Entscheidung gefallen den Leuten ein Angebot zu machen welches dafür sorgen sollte, dass sich die Taschen der Männer mit Münzen füllten und die Bauern keine Angriffe mehr zu befürchten hatten. Doch bedeutete das, dass sie sich von dem Händler am kommenden Morgen trennen mussten da dieser nicht gewillt war bei etwaigen Aktivitäten mit zu machen.

„Ich könnte deine Sklavin auch mit nach Norheim nehmen.“ Schlug der Händler vor als er sich vor dem Lagerfeuer auf die Erde sinken ließ und gleich einen Schluck Met trank. Für ihn wäre dies kein Aufwand und bis die Männer nach kamen könnte ihm die Frau gute Dienste erweisen sodass auch kein Geld dafür verlangt werden wollte. Sie würde für ihre Kost einfach an seinem Stand aushelfen und sollten die Krieger nicht vor seiner Weiterreise ankommen könnte er sie ja an den besagten Vetter des Blonden übergeben werden. „Sie ist bestimmt störend bei eurem vorhaben.“ Dies war sogar eine ernstgemeinte Aussage und nicht ein heimtückischer Versuch die Frau dem Blonden ab zu schwatzen. Dazu hätte der Händler auch gar nicht die Eier in der Hose da ein Blick von Skjörn reichte und er würde erzittern.
Finja selbst kümmerte sich währenddessen um die Lagerstätten der Männer bevor sie sich dem abendlichen Essen zuwandte. Dank des Händlers besaßen sie sogar einen guten Kessel in dem sie einen Eintopf hatte vorbereiten können welcher heute sogar mit etwas Kaninchen hatte bestückt werden können. Ole war mit zwei davon um die Ecke gekommen gleich nachdem sie ihren heutigen Lagerplatz ausgewählt hatten. Er war auch derjenige derjenige der Skjörn zuvor kam mit einer Antwort auf die Frage des Händlers. „Hah!“ Spuckte er diesem regelrecht entgegen. „Das Weib wird uns viel mehr von Nutzen sein als du glaubst!“ Hatte er bereits auf dem Weg zum Lagerplatz Skjörn davon erzählt wie praktisch es doch wäre wenn man die Sklavin als Lockvogel für diese Räuber nutzte! Die waren bestimmt ausgehungert und die einzigen Weiber welche solche Leute zwischen die Finger bekamen waren bereits kalt oder grottenhäßlich. Wie sie das genau anstellen wollten war zwar noch nicht ganz klar aber das konnte man notfalls auch spontan entscheiden. Ja. Ja.



RE: We drink from the river - Skjörn Björnsson - 16.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Ihm war klar gewesen das sein ältere Bruder schlussendlich nicht mit auf die Reise kam. Anders als bei ihm selbst hielt den Kerl so einiges in Kattegat. Dabei spielte das Weibsstück zwar eine große Rolle, aber irgendwann musste auch Skjörn einsehen das er einfach verloren hatte. In mancher Hinsicht würde der Ältere seine eigene Familie vor ziehen. Selbst wenn es ihn ärgerte und dieser kurz für einen Ausbruch seiner Enttäuschung gesorgt hatte, war er nicht wirklich wütend auf Taruk. Dessen Leben hatte sich einfach verändert, jedoch nicht dessen zu große Sorge. Aus genau diesem Grund waren es Fridtjof und Ole die seine Begleitung darstellten. Fridtjof war zwar dumm wie Stroh, aber sehr stark. Beinahe unaufhaltsam. Den Kopf der reisenden spielte Ole, auch wenn dessen Auftreten manchmal ebenfalls den Anschein erweckte einen Idioten vor sich zu haben. Nun, er war definitiv klüger als Fridtjof und Skjörn - auch wenn seine Angewohnheit laut zu lachen öfter mal auf die Nerven schlug. Es klang wie eine Mischung aus der Paarung von Wildschweinen, gemischt mit dem Todesschrei einer Ganz. Wie aus Zauberhand hatte eben dieser auch einen Händler aus der Tasche geschüttelt, welcher für Vorräte sorgte. Wenigstens ein Teil der Reise würde es den Männern an nichts fehlen. Zu guter Letzt begleitete auch Finja die Herren. Zwar hatte sich der blonde Hüne den Kopf darüber zerbrochen, sie besser bei Taruk zu lassen, doch die Entscheidung war dagegen gefallen. Ihm gefiel der Gedanke nicht, außerdem konnte das Weib sich nützlich machen. Keiner hatte Einwände, obwohl doch Fridtjof sich beklagte nicht einmal Hand anlegen zu dürfen. Das hatte sich schnell geklärt und damit war die Sache vom Tisch. Es schien keine weiteren Bedenken zu geben und damit war die Reise auch schon gestartet. Besser geplant als es Skjörn getan hatte, aber sein Bruder würde ihn schließlich nicht einfach los schicken.
Da alle Anwesenden sich bereits kannten war es nicht schwer Gesprächsthemen für den Ritt zu finden oder mit einander lachend anzustoßen. Selbst der Händler erwies sich als weniger spießig als immer gedacht war. Obwohl Skjörn weiterhin nicht mitbekommen sollte, bereits mehrfach übers Ohr gehauen worden zu sein von diesem. Sein Plan war es natürlich nicht den schnellsten Weg nach Norheim zu nehmen, sondern zwischenzeitlich das zu tun, wofür die Reise stand: Söldner sein. Das auf dem Arsch sitzen in Kattegat machte ihn wahnsinnig, ständig diese eiserne Routine - schrecklich. So kam es ihnen nur entgegen die Dorfbewohner zu erhören und eine Lösung anzubieten. Genug Münzen für jeden vertrieb die Banditen. So wie die Räuber beschrieben wurden, konnten es nur einfache Bauern sein die mehr wollten als das Züchten von Vieh. Ein Kinderspiel eben, vermutlich konnte keiner davon wirklich mit den Waffen umgehen die herum getragen wurden. Aber unbewaffneten merkten sowas nicht und entwickelten Furcht. Ein alten Greis zu erschlagen bedurfte keiner Übung.

Etwas abseits hatte die kleine Gruppe sich am Abend niedergelassen und ein Lagerfeuer errichtet. Ihr Ziel war nicht mehr weit entfernt und die Nacht hätte durchaus einen Vorteil gebracht - doch alle der Anwesenden waren sich einig keine Heimtücke nutzen zu wollen. Vielleicht würde ihr Auftreten schon genügen, oder das von Fridtjof. Der Kerl war riesig, gutaussehend und hatte eine Stimme die Berge verschrecken könnten. Zumindest wenn er wirklich sprach und nicht nur grunzte. Irgendwo musste der Kerl mal sein Gehirn verloren haben. Das Angebot des Händlers lies Skjörn zu diesem Blicken. Die Sklavin mitnehmen? Das hätte der Bastard wohl gern! Wer wusste was in dessen Gedanken herum schwirrte und ob Finja dann überhaupt in Norheim ankam. Aber ehe er selbst Antworten konnte, tat es Ole der sich zu ihnen gesellte. "Wie Ole sagte, sie bleibt. Du wirst den Weg auch in Einsamkeit finden. Von hier aus sollte es sowieso keine Gefahren mehr geben" er hob einen der Krüge und schüttete sich Met nach. Es war nicht unbedingt üblich Sklaven mit auf solche Reisen zu nehmen und das wusste Skjörn, aber er setzte seinen Willen allzu oft durch. Dazu würde es ihm das Leben erleichtern wenn das Weibsbild wenigstens wusste, wie das Leben sich abspielen konnte. Ihr ständig alles erzählen zu müssen nervte - denn die Unterhaltungen mit dem Händler waren ihm auch nicht entgangen. Wenn sie sein Kind tragen sollte, dann musste ihr die Wirklichkeit und Gewalt bekannt sein. Womöglich versuchte er auch nur sie zu einer zweiten Hulda werden zu lassen. Nicht das in seinen Gedanken überhaupt die Idee auftauchte sie als etwas anderes zu sehen, als das Weib was sein Sohn gebären würde. Trotzdem. Ihre Art nervte, die Unsicherheit verärgerte und diese dünnen Ärmchen - grässlich. Was schadete es ihr wenigstens dieses geheule abzutrainieren? Als sie in sein Sichtfeld trat ertönte seine Stimme: "komm her". Sobald sie neben ihm stand würde er ihr Handgelenk ergreifen und dafür Sorge tragen das Finja sich neben ihn setzte. Nur um provokant ein Arm um sie zu legen.



RE: We drink from the river - Finja - 16.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Die drei Männer hatten bereits in Übersee Seite an Seite gekämpft und auch das Söldnerdasein war keinem dieser Fremd. So war es kein Wunder, dass sie schnell zusammen gefunden hatten um sich gemeinsam ein paar zusätzliche Münzen auf dem Weg nach Norheim zu verdienen. Wobei dabei nicht daran gedacht worden war irgendwelche armen Bauern auszurauben sondern ebendiesen auf eine andere Art und Weise ihre hart verdienten Münzen ab zu nehmen.
Wie der Zufall es auch wollte querte ihr Weg auch ein kleines, ungeschütztes Gehöft wessen existent von irgendwelchen Möchtegernräubern bedroht wurde und dessen Jarl keinen Finger krumm machte um dem Einhalt zu gebieten. Die perfekte Möglichkeit für Ole seine durchaus scharfe Zunge spielen zu lassen und einen Deal mit den Bauern einzugehen welcher für die Männer deutlich von Vorteil war. Aber welche Wahl hatten die Bauern auch gehabt und statt sich auch ihr restliches Hab und Gut nehmen zu lassen wollte es lieber genutzt werden um den Dieben Einhalt zu gebieten. Verloren hätten sie dies sowieso auf die Ein oder Andere Art und Weise.

Doch vorerst hatte man sich dazu entschieden noch die Nacht zu rasten ehe auch der Händler alleine den restlichen Weg auf sich nehmen wollte. Er war nicht begeistert davon gewesen seine Reisebegleitung zu verlieren aber wollte er auch nicht irgendwelchen Räubern hinterher jagen und sich damit nur unnötig in Gefahr bringen. Aus diesem Grund war die Entscheidung schnell gefallen wobei er es sich aber nicht nehmen ließ die Nacht noch im Schutze der Männer zu verbringen. Die wenigen Stunden die er dadurch verlor konnte er in guten Schlaf investieren bevor er auf sich alleine durch schlagen musste. Doch noch hatte er die Hoffnung wenigstens weibliche Gesellschaft an seiner Seite zu haben wobei nicht einmal daran gedacht worden war, dass das Weib seine Decke wärmte. Dazu hatte der Blonde zu sehr klar gemacht, dass niemand die Sklavin anzufassen hatte und er würde doch gerne seine Finger behalten. Aber Gesellschaft machte solche Reisen einfach erträglicher.
Schnell wurde seine Hoffnung aber von dem Lockenkopf Ole zerschlagen welcher behauptete, dass sie entgegen seiner Annahme tatsächlich nützlich bei dem Vorhaben sein sollte. So zog er eine Augenbraue hoch und blickte weiter zu dem Blonden welcher auch das Wort erhoben hatte. „na gut. Wie ihr meint.“ Die Enttäuschung war in der Stimme kaum zu überhören aber er würde gewiss nicht um die Gesellschaft einer Sklavin kämpfen. Es wäre schön gewesen aber war schlussendlich keinen Streit wert den man sowieso verlieren würde.

Finja bekam kaum etwas von den Gesprächen mit da sie sich noch einmal dem Eintopf gewidmet hatte indem sie die letzten Zutaten hinein warf. Nun hieß es warten bis alles dementsprechend durchgekocht war und die Zeit wollte sie nutzen um noch einmal die Bettstätten zu überprüfen doch bevor sie bei diesen ankam rief auch schon der Blonde nach ihr. Ohne lange zu zögern folgte sie seinem Ruf in der Erwartung eine weitere Aufgabe zu erhalten doch statt dessen griff er ihr Handgelenk und zog sie herunter. Ohne sich groß zu wehren folgte sie der wortlosen Aufforderung und setzte sich neben diesem sodass er auch gleich seinen Arm um sie legen könnte. Leicht verunsichert wanderte ihr Blick durch die Reihen der Männer wobei Ole sie breit angrinste und der Händler ein wenig niedergeschlagen wirkte. „gibt es ein Problem..?“ Fragte sie mit vorsichtiger Stimme und mit Blick auf dem Händler. Dabei empfand sie die Nähe zu dem Hünen zwar immer noch nicht als angenehm doch hatte der Besuch bei dem Seher die gröbste Gewalt weiter verschwinden lassen sodass es ertragbarer war. Auch die Vereinigungen waren noch immer alles andere als positiv empfunden worden doch aufgrund der angetretenen Reise war sie davon bisher verschont geblieben und solange sie kein Kind unter dem Herzen trug sah sie die Notwendigkeit dessen auch ein. Wobei sie sich das ganze damit einfach gut redete – Denn wenn die Götter dem zugewandt waren kam es nicht auf die Häufigkeit an. „unser Freund hier kann einfach nicht genug von deinem Gebrabbel bekommen…“ antwortete Ole auf ihre Frage und deutete ohne jede Scheu auf den Händler. „...aber wir können ja nicht zulassen, dass er am Ende noch mit dir durchbrennt.“ Daraufhin erhob er seinen Krug und gab sein individuelles lachen von sich ehe er einen Schluck trank. Abwehrend hob der Händler auch sogleich die Hände. „nein..nein! So war das auch gar nicht gemeint!“ Na hoffentlich bekam der Blonde Ole’s Worte nicht in den falschen Hals wo der Händler doch ungern dessen Fäuste zu spüren bekam. Es wäre auch albern aber er wusste um die Schlagwütigkeit des Mannes.



RE: We drink from the river - Skjörn Björnsson - 16.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Die baldige Voraussicht auf einige Münzen von den armen Bauern, lockerte die Stimmung allgemein. Keiner von den drei Kriegern war die Reise angetreten mit der Meinung nur in ein anderes Dorf zu reisen. Da hätte wohl jeder dem anderen den besagten Mittelfinger entgegen gestreckt. Anscheinend ging es den anderen Beiden ähnlich wie Skjörn selbst, der das triste Leben auf den eigen Arschbacken satt hatten. Was kam da besser als auf einer Reise arme Menschen noch ärmer zu machen? Wobei der Hauptaugenmerk auf dem bevorstehenden Kampf lag. Er hoffte wirklich das keiner Kampflos aufgab, oder aber seine Gefährten es ähnlich sahen wie er: keine Gnade. Ihm war nicht danach nur etwas zu verschrecken, sondern sich auszutoben und wieder das Gefühl zu empfinden mehr als ein Dorfbewohner zu sein. Verflucht nervte ihn der Gedanke in einigen Wochen wieder dort aufzukreuzen und alltäglichen Dingen nach zugehen. Die Arbeit in der Schmiede war so okay, aber auf dauer auch keine Erfüllung. Wie auch immer der Ältere es schaffte damit klar zu kommen. War ja nicht sein Problem.
Am Lagerfeuer warteten die Männer auf ihr Essen, waren jedoch auch gewillt erneut die Worte zu kreuzen. Außer Fridtjof, der hockte da und gab eher selten etwas von sich. Anders als Ole, der gar das Wort für Skjörn ergriff. Es störte ihn nicht einmal, so musste dem Händler nicht selbst diese dumme Idee ausgeredet werden. "du überlebst den Weg schon alter Mann" er hob den Becher kurz an und grinste, ehe ein Schluck genommen wurde. Da dieses Thema allerdings einfach nicht enden wollte, fiel die Aufmerksamkeit auf Finja, die eindeutig weiterhin das Gesprächsthema zu bleiben schien. Als wolle er damit nur noch einmal untermalen, wer denn ihr Herr war, rief der Blonde sie zu sich. Schnell hockte das Weib neben ihn und kassierte seinen Arm auf den Schultern. Nicht aber ohne ihren Körper näher an seinen zu ziehen. Währenddessen erwies sich Ole mal wieder als überaus Gesprächig, da erneut Skjörn eine Antwort vorweg genommen wurde. Ein kurzer Augenblick war es ihm anzusehen, wie sehr solches Verhalten störte. Doch der Hüne blieb sitzen und lauschte der Erklärung, wobei offensichtlich der Händler eine Rolle spielte. Augenblicklich legte sich seine volle Aufmerksamkeit auf diesen, etwas das der Kerl mit nichten wollte. So versuchte der Händler das schnell gerade zu biegen und abzustreiten. Allerdings richtete sich der Blonde bereits etwas auf und hätte nicht Fridtjof ihm eine Hand an die Schulter gelegt, hätte es Streit geben können. Weiterhin war er sehr schnell bereit zuzuschlagen wenn es um seine Sklavin ging. "ist auch besser, ich reiß jeden mehr als nur den Arsch auf der sie anfässt" jeder hier wusste es und zweifelte wohl kaum an seinen Worten.

Ein weiterer Schluck folgte, ehe auch mal Fridtjof seine Worte fand: "wie machen wir das Morgen?" er klang manchmal wie ein Bär, der versuchte zu reden. Dabei fiel der Blick auf Ole, der von allen bereits als Planer für die Mission erkoren worden war. "erzähl uns von deinem Plan, na los. Du hast doch weiter gedacht als heute Mittag?" dabei deutete er kurz mit dem Krug auf seinen Kumpel, ehe ein weitere Schluck genommen wurde. Langsam rutschte sein Arm von ihren Schultern ihren Rücken hinab, um etwas über dem Gesäß hängen zu bleiben, die Hand an ihre Hüfte. Skjörn hatte sich an ihre Nähe gewöhnt, auch wenn es eigentlich nur ein Ziel verfolgte. Er legte seinen Kopf etwas näher zu ihr, während der etwas fülligere Kopf der Gruppe zu erzählen begann. "wann ist der Eintopf fertig?" dabei klang er nicht wütend darüber nachfragen zu müssen, sondern einfach nur hungrig.



RE: We drink from the river - Finja - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Die drei Krieger waren eine eingespielte Truppe und teilten dazu auch noch ähnliche Ansichten. Doch wäre dies dem nicht so wäre dieses Unterfangen bereits zum scheitern verurteilt gewesen bevor es überhaupt angefangen hatte. Der Händler war einfach ein nützliches Beiwerk für den Weg aber war nun unbrauchbar geworden als ihn ein Auftrag regelrecht in den Schoss gefallen war.
Dieser war davon weniger begeistert aber Ole hatte ihm sogar den Vorschlag gemacht wenn er sie auszahle würden die Krieger ihn weiter begleiten doch wurde dies dankend abgelehnt. Da legte der ältere Mann die Strecke doch lieber alleine zurück wo sie den gefährlichsten Teil der Strecke bereits hinter sich hatten.
Dieser Abend wollte aber noch in der Gesellschaft der Männer verbracht werden. So ruppig und einfach sie doch waren so konnten sie auch eine gute Gesellschaft darstellen solange man den Blonden in der Gewissheit ließ, dass man die Finger von seiner Sklavin ließ. Bis auf die Gespräche auf seinem Karren hielt der Händler sich auch gewissenhaft von dieser fern sodass auch erwartet worden war, dass sein Vorschlag nicht falsch verstanden worden war. Hätte Ole nicht auch seinen Kommentar dazu gegeben wäre es wohl auch einfach abgelehnt worden und damit hätte es sich. Statt dessen zündelte er noch herum indem angedeutet wurde er würde mit der Sklavin durchbrennen wollen – Aber bitte! Keine Frau der Welt war es wert sich mit dem Blonden Kerl an zu legen! Es war einfach nur gut gemeint und dies bereute er auch spätestens als der Hüne Anstalten machte sich zu erhoben. Beschwichtigend hielt er somit seine Hände in der Luft. „ja...das habe ich verstanden….ja...ja…“ Er war heilfroh, dass der dumme Muskelprotz ihn dazu brachte inne zu halten und er somit vor der Wut des Blonden verschont blieb.

Die Sklavin selbst beobachtete das leicht verwirrt da sie zuvor keinerlei derartige Absichten des Mannes hatte erkennen können. Wäre ihm so etwas durch den Kopf gegangen hätte er dies doch gewiss mit ihr geteilt während sie auf dem Karren saßen und selbst wenn wäre Finja nicht naiv genug zu glauben, dass er mit so etwas davon kommen würde. So legte sie ihre Hand auf den Oberschenkel des Blonden um damit den Anschein zu erwecken bei ihm sein zu wollen. Doch war dies auch keine vollständige Lüge wo der Seher ihren Weg gefestigt hatte und das Ziel sein Kind auszutragen.
„Mein Plan…?!“ Ole blickte Fridtjof beinahe beleidigt an als dieser danach fragte ob er ihn mittlerweile weiter ausgearbeitet hatte. Natürlich hatte er das! Total. Oder eher entwarf er ihm noch beim sprechen aber das musste der Dummkopf ja nicht wissen. So erzählte er davon die Sklavin mit einem Korb in den Wald unweit des Wohnsitzes der Räuber zu schicken um ein paar Vorräte zu sammeln und sie damit in diesen zu locken. Wer konnte da schon Widerstehen? Eine einsame Jungfrau im Wald! Also ER würde zugreifen und wenn das nicht funktionieren sollte würde er sie hinein ins Lager schicken um dort nach Hilfe für ihren gestürzten Gatten, einen wohlhabenden Händler mit viel Geld, zu fragen! Ja! Das waren gute Pläne! Hatte Ole sich ja auch ausgedacht!
Finja achtete währenddessen eher auf Skjörn als auf den fabelhaften Plan des Mitstreiters wo ihr gleich Einwände in den Sinn gekommen wären. Sie als Lockvogel zu benutzen gefiel ihr gar nicht wo sie doch kaum die Möglichkeit hatte sich zu wehren sollten die Männer nicht schnell genug nach rücken. „es dauert leider noch einen Moment. Das Fleisch muss noch durch garen ich konnte das gerade erst hinzu geben.“ Wenigstens das Gemüse hatte bereits etwas kochen können und damit war das mit der längsten Garzeit bereits durch. Danach lehnte sie auch schon ihren Kopf gegen seine Brust. Sie hätte nicht damit gerechnet, dass eine Reise so ermüdend sein konnte doch bevor das Essen nicht fertig war konnte sie kaum an Schlaf denken. Dazu war dies auch noch einmal eine Geste um seinen Besitzanspruch zu verdeutlichen und die Tatsache zu untermalen, dass keinerlei Ambitionen vorhanden waren mit dem Händler zu flüchten. „aber es wird gut sobald es fertig ist. Die Kaninchen gaben viel her.“ Versprach sie beschwichtigend auch wenn keine Anzeichen seiner Wut vorhanden waren.



RE: We drink from the river - Skjörn Björnsson - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Das knistern des Feuers wurde von den Gesprächen übertönt, dem stattgefundenen Versuch den Blonden auf falsche Gedanken zu bringen. Außerhalb von Kattegat war das gar nicht einmal so leicht. Dieses beengte, eintönige Leben hatte weiter für das sammeln an Aggression gesorgt. Passte etwas nicht war er leich zu reizen. Hier am Abend, frei von all den Erinnerungen und dem Trott, fühlte sich Skjörn besser. So brauchte es schon direkte Worte um eine Reaktion zu erhalten. Von alleine wäre der Gedanke nicht aufgekommen das der Händler ihm seine Sklavin hatte stehlen wollen. Gut also das Fridtjof reagierte um ein sinnlosen Gewaltakt zu verhindern - nicht das jemand hier etwas gegen eine Schlägerei hatte, doch die Gegner sollten gleichberechtigt sein. Mit einem nicken deutete der Blonde nun an, die Aussage zu akzeptieren und doch würde besondere Aufmerksamkeit auf dem Alten liegen. Sicher, war sicher. Jetzt hatte Ole ihn dafür empfänglich gemacht und das Misstrauen geschürt.
Lieber wurde nun das Thema versucht auf den glorreichen Plan für den nächsten Morgen zu zu lenken. "das ist Schwachsinn!" entkam Fridtjof der sich Kopfschüttelnd etwas aufrichtete und seinem Sitznachbarn gegen die Schultern schlug, da der gerade nicht zugehört hatte. Skjörn war vielmehr damit beschäftigt gewesen auf die Sklavin zu achten, als auf das viele gesprochene von Ole. "Sehr gut. Ich verhungere" normale Gespräche kamen weitaus öfter vor, wenn diese meist hohl und Oberflächlich blieben. Erst jetzt reagierte der Hüne auf Fridtjof, der nun auf den dritten Krieger deutete. "sein Plan ist dumm!" sagte genau der, welcher selbst kaum anders bezeichnet werden konnte. "so? Warum?" so fielen die Seelenspiegel von dem Langhaarigen zu Ole. "Weil wir stürmen sollten. Kein spiel spielen mit der Sklavin" das war zu erwarten gewesen; der Hohlkopf in der Runde wollte einfach gerade drauf, statt einem Plan zu folgen der warten bedeutete.
Irgendwie konnte Skjörn dem Plan dennoch auch nicht viel abgewinnen, nachdem der Händler in Kurzfassung noch einmal erläutert hatte, was zuvor vorgeschlagen worden war. "Du sagtest wir locken sie mit ihr heraus, nicht das wir Sie dort hinein schicken. Vergiss es" das hätte zu sehr zur Folge das sonst etwas passieren könnte. "ich stimme Fridtjof zu, wir sollten ihnen einfach entgegen treten und ihre Köpfe abschlagen" was dachte sich der Bärtige eigentlich? Er sollte Finja diesen Kerlen zum Fraß vorwerfen? Niemals. Da musste schon mehr her.

"wir könnten auch einfach warten, bis sie wieder herauskommen um das Gehöft erneut zu plündern" würde zumindest einige Schritte überspringen und so wie die Bauern gesprochen hatten, wäre die nächste Zahlung bald fällig. Das passte ihm besser. "hör zu!" er drehte den Kopf ein wenig zu seiner Sklavin. "wir könnten sie einfach auf der Straße positionieren, damit sie anhalten." wer würde ein so hübsches Ding ignorieren? Die Grundidee Finja als Lockvogel zu nutzen hatte Ole ihm in den Kopf gesetzt, nur die Bedingungen gefielen ihm nicht. Niemals wäre er bereit das Blondchen los zu schicken, so weit das sie aus seinem Sichtfeld verschwand. "danach können wir darüber nachdenken wie wir ihr Lager zerstören" bei diesen Worten grunzte Fridtjof freudiger Erwartung. So viele Pläne obwohl die drei auch einfach los rennen könnten - aber da nicht bekannt war wie viele Räuber dort verweilten, wäre es besser eine einzelne Gruppe abfangen zu können.



RE: We drink from the river - Finja - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Es hätte den Männern rein gar nichts gebracht wenn Skjörn nun auf den Händler los gegangen wäre denn sie hatten diesem Schutz versprochen und den sollte er auch erhalten solange er bei ihnen war. Dies war selbst in Fridtjof’s leeren Schädel eingedrungen sodass er seinen Freund mit einer einfachen Geste davon abhielt seinen Besitz gegen einen Mann zu verteidigen der keinerlei Chance gegen ihn gehabt hatte. Notfalls hätte sich zwar auch Ole eingebracht aber er genoss es ein bisschen den Blonden zu reizen und mit anzusehen wie dieser über jemanden herfiel. Er selbst war einem guten Kampf zwar auch nicht abgeneigt aber aufgrund seiner eher gedrungenen Statur war er kräftemäßig so einigen im Nachteil. Das machte er aber durch seine unvergleichbare Gewitztheit wieder wett! So zu mindestens seine Meinung wo er doch unfassbar von sich überzeugt war und tatsächlich musste man zugeben, dass er der Klügste von den drei Kriegern war. Aber das war auch keine Glanzleistung.
Währenddessen hielt Finja die Nähe zu dem Blonden auch aufrecht und erläuterte, dass der Eintopf noch einen Moment brauche. Aber niemand hier hätte etwas davon einen unfertigen Eintopf zu sich zu nehmen und auch wenn jeder von ihnen bereits sehnlichst auf die warme Mahlzeit wartete war dies nichts was man voreilig in sich hinein schaufeln sollte. Am Ende verdarb sich noch jemand den Magen an dem halb rohen Fleisch und dann hätten sie ein Problem hier draußen. So lehnte sie auch ihren Kopf gegen die Schulter des Hünen wobei dies eher ihrer Müdigkeit geschuldet war. Doch musste sie auch zugeben, dass seine Anwesenheit langsam etwas erträglicher geworden war da sein Umgang mit ihr nicht mehr nur noch von Gewalt geprägt war.

„du bist dumm!“ Schnell war die Beleidigung von Ole ausgespuckt wobei diese eher dem Niveau eines jungen Burschen entsprach aber es traf ihn zutiefst, dass der Dummkopf seinen Plan so in Frage stellte. Der wollte doch sowieso nur drauf los stürmen ohne zu wissen was auf sie wartete! Es mochten vielleicht nur Bauern sein aber eine ganze Horde davon konnte den Männern Probleme machen! Statt selbst seinen Plan zu wiederholen ließ er auch dem Händler den Vorrang welcher ebenso wenig überzeugt klang wie Fridtjof es war. Die hatten doch alle keine Ahnung von Plänen! Er war hier der große Pläneschmieder und sonst niemand! Jawoll! Ja! „Das ist ja auch nur der Notfall Plan sollten wir sie nicht heraus gelockt bekommen!“ Beinahe klang seine Stimme dabei patzig ehe erneut die Hauruck Variante vorgeschlagen wurde. „Nein. Nein. Nein. DAS ist dumm! Einfach da rein platzen funktioniert nur mit einer großen Truppe!“
Der folgende Vorschlag des Blonden ließ den Lockenkopf allerdings einen Moment verstummen und man sah ihm richtig an wie er darüber nachdachte. „na gut! Das wäre eine mögliche Alternative.“ Gab er, so großzügig wie er war, zu. Finja wirkte jedoch wenig begeistert davon überhaupt mit hinein gezogen zu werden diese Räuber zu erledigen. Sicherlich hatten sie es verdient für ihre Taten aber sie war bisher nie so direkt mit etwaigen Dingen konfrontiert worden. „und einen bewahren wir uns dann auf um heraus zu finden wie viele im Lager noch auf uns warten.“ Dabei rieb der dickliche Mann seine Handflächen freudig ineinander und offenbarte ein grässliches Grinsen. Der direkte Kampf war das eine aber es erfüllte ihn erst wirklich wenn er jemanden zum sprechen bringen musste.
„funktioniert so etwas wirklich?“ Dabei hob die Sklavin ihren Kopf etwas an um den Blonden direkt anzusehen. Schließlich wäre sie den Fremden hilflos ausgeliefert wenn die drei Krieger nicht gegen die ankämen und zur Flucht gezwungen werden würden. Vielleicht sah der Blonde am Ende ja doch noch davon ab sie mit einzubeziehen und einfach im Lager warten zu lassen. Aber andererseits war dies auch nicht ungefährlich für die Frau da nicht gewusst worden war ob diese Räuber sie nicht schon selbst im Blick hatten und nur darauf warteten, dass man sie und die Vorräte zurück ließ.



RE: We drink from the river - Skjörn Björnsson - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Mit der schnellen, beinahe kindlichen Antwort brachte Ole seinen Reisegefährten dazu das Gesicht verärgert zu verziehen - "du noch dümmer!" diese kleine Streitigkeit, in der beide erwachsenen Männer sich Gegenseitig als dümmer bezeichneten, hätte Stunden weitergeführt werden können, wenn nicht Skjörn sich wieder einmischte, da sein Sitznachtbar darauf hoffte Bestätigung zu finden. Daraus wurde allerdings erst einmal nichts, da erneut aufgezählt werden musste, was eigentlich aus den Lippen des gelockten hervor gekommen war. Ehe jemand anderes etwas sagen konnte, warf Fridtjof erneut ein, den Plan beschissen zu finden. Lieber direkt stürmen, statt in einem Gebüsch zu warten. So war die Hohlbirne eben: im Glauben einfach mit allen alleine fertig zu werden. "Notfall?" Skjörn legte den Kopf etwas schief, akzeptierte den Kopf seiner Sklavin auf der Brust und legte festigte sein Halt an ihr. Die Hand weiter ruhend an ihrer Hüfte, während sein Blick von einem, zum anderen fiel. Wieder begann eine Streitigkeit und Ole bewies, fest von sich überzeugt zu sein. Im Grunde war es dem Blonden egal, wenn nicht eben Finja den Lockvogel spielen würde. Da hatte er doch einwürfe und verzichtete darauf seine Chance auf einen Sohn ins Messer laufen zu lassen. "Du bist Klotz am Bein" warf Fridtjof nun ein und deutete mit seinem Becher auf die massige Statur des anderen. "zu viel gegessen hast du" dumm zu sein hatte Vorteile, solange man nicht noch so ehrlich war alles auszusprechen. Bevor jedoch das ganze eskalieren konnte, entschied Skjörn sich dazu auch etwas von sich zu geben.
Etwas umgeändert den Plan seines Trinkgefährten der hoffentlich mehr Sicherheit mit sich brachte. Ihm kam es sinniger vor sich eine gute Stelle zu suchen und dann zu warten. Der Wald war unübersichtlich und die Gefahr bestand, ganz klein diese wirken musste, seine Sklavin aus den Augen zu verlieren. Kein anderer Mann würde sie Schänden, denn sie sollte nur seine Samen empfangen. Also blieb er Stur dabei, Sie nur zu nutzen, wenn es auch Sicher war. "aha" eine Alternative. "du vergisst das dein Plan ohne meine Sklavin nicht geht." damit setzte der Blonde noch einmal den Standpunkt, nur mit zumachen, so lange der Ablauf auch gefiel. Da könnte Ole noch so sehr herum jammern oder versuchen zu überzeugen. Der Notfallplan kam nicht in Frage, scheiß auf die Münzen. "eh? warum einen leben lassen?" verdutzt hob nun der kräftigte der hier anwesenden den Kopf. Damit war einfach nicht gerechnet worden. "Für Informationen, du Holzkopf" noch bevor Ole ähnliches von sich geben konnte. Ihm war das sogar bewusst das genauerer Informationen viel Wert waren. "mein Kopf ist nicht aus Holz!" was hatte man sonst erwartet von Fridtjof? Diese Aussage wurde einfach ignoriert und das von jedem. Eiskalt.

Als sich Finja bewegte um ihren Kopf anzuheben, fiel die Aufmerksamkeit ihres Herren auch sogleich auf Sie. "warum nicht?" er zuckte sachte mit den Schultern. "die Bauern erzählten doch schon das zwei ihrer Töchter mitgenommen worden. Als ob sie ein hübsches Ding wie dich stehen lassen" obwohl das Hübsch eben nur allgemein ausgesprochen worden war. Noch immer war sie zu schmächtig für ihn, der eher Frauen mit Temperament vorzog - und etwas Masse am Körper. Er ahnte ja nicht das sein Bruder in seiner Abwesenheit Bera tatsächlich überzeugen konnte Skjörn eine Chance zu geben. "sie halten an wir töten sie. Das geht schon nichts schief" so sollte es eben einfach laufen. Abgelehnt von der Sklavin würden die Räuber anhalten und ihre Deckung vernachlässigen. Genau der Zeitpunkt in dem die Krieger einschreiten würden.
"Ist dir auf dem Weg hierher ein guter Platz aufgefallen, Ole?" nun widmete sich der Hüne wieder dem Kopf der Gruppe. Ihm war es egal ob jemand überleben sollte oder man auf gut Glück los zog. Solange Finja dabei nicht irgendwie verletzt wurde. Den genauen Standpunkt des Lagers kannten die drei ja auch nicht, was Gefahr mit brachte ihnen einfach in die Hände zu fallen. Was gewusst war blieb der ungefähre Ort. Wenn man die Methode von Fridtjof wählen würde, stellte das kein Problem dar. Einfach herum schreien und jemand würde schon kommen und ungewollt führen.



RE: We drink from the river - Finja - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Selten waren Ole’s Pläne gleich von seinen Mitstreitern akzeptiert worden doch war er jedes Mal aufs neue vollends von seinem eigenen Plan überzeugt! Schließlich entstammten sie seinem genialen Gehirn welchem kaum ein Mann das Wasser reichen konnte! Er war eben ein Genie aber auch so gütig die Einwände anderer zuzulassen schließlich waren sie hier eine gleichberechtigte Truppe und damit hatte jeder sein Mitspracherecht. Dazu waren ihm bezüglich der Sklavin die Hände gebunden wenn der Blonde sein Veto einreichte und da gab er lieber nach als am Ende als Idiot dazustehen wenn sein Plan komplett ausgeschlagen wurde.
Gerade der Notfallplan traf nicht auf Zustimmung sodass er seufzend abwinkte. „gut. Fällt der Notfallplan also weg.“ Durch die kurze Auseinandersetzung mit Fridtjof zuvor war er aber ihm gegenüber noch ein wenig auf Krawall gebürstet wobei die Männer sich nie ernsthaft stritten. Denn noch bevor es eskalierte fing einer der Beiden immer an zu lachen und all der Ärger war vergessen. „Dann verkleiden wir eben Fridtjof im Notfall als holde Maid in Not und sie können nicht anders als aus ihren Büschen zu springen um über ihn her zu fallen!“ Tatsächlich amüsierte ihn der Gedanke so sehr, dass seine Stimme im laufe des Sprechens einen hörbar amüsierten Ton annahm. Bei dem Anblick würden sich doch selbst die Götter nicht zurück halten können und herzhaft lachen.
Danach widmete er sich aber wieder dem Blonden welcher einen deutlich sinnvolleren Beitrag zu ihrer Planung hatte als es der Muskelprotz hatte. „ja ja ich verstehe schon. Wir machen nichts was sie gefährden könnte.“ Er selbst würde ohne zu zögern sein meckerndes Weib in das Lager der Räuber schicken nur würde er in dem Fall erst warten bis sie mit ihr fertig waren ehe er zur Rettung eilte. Mist – Er hasste dieses Weib so sehr und doch kam er nicht von ihr weg. So änderten sie den Plan dementsprechend ab, dass möglichst wenig Gefahr für die Sklavin bestand. Wenn er weiter darüber nachdachte war er so auch im allgemeinen deutlich erfolgversprechender als die zuvor vorgeschlagenen Pläne. Aber offen zugeben würde er es natürlich nicht!
Der Einwand des Dummkopfes brachte Ole zum seufzen und bevor er selbst darauf reagieren konnte tat Skjörn es. Dabei hatte er es doch gleich dabei gesagt eben damit er nicht so dümmlich nachfragen musste. Er war eben, wie Skjörn es nannte, ein Holzkopf und auch Ole ignorierte seine darauf folgende Antwort. Jeder dachte in dem Moment wahrscheinlich das Selbe und der hohle Blick des großen Kerls dabei war einfach unbezahlbar.

All dem gefolgt war Finja wohl die Einzige die sich nicht wirklich mit dem Plan anfreunden konnte. Was brachte es ihnen wenn man sie vor schickte wo sie die Männer doch einfach auf dem Weg abfangen konnten? Doch eine wirkliche Ahnung hatte sie von solchen Aktionen nicht weshalb sie sich die Nachfrage erlaubte ob so etwas wirklich funktionieren könne. Die darauf folgende Antwort überzeugte sie in keinster weise doch nickte sie und senkte ihren Blick wieder um etwas zu entspannen. Wenn es schon so anstrengend war auf dem Karren zu reisen wie sollte es erst werden wenn der Händler ohne sie weiter gezogen war? Sie konnte weder reiten noch gab es ein Pferd auf welches man sie setzen konnte. Doch kam ihre meiste Erschöpfung auch eher aus mentaler Ebene da innerhalb weniger Tage so viele Eindrücke auf die Frau eingeprasselt waren die kaum ihr sogenanntes zuhause verließ.
„Ja sicher doch.“ Tatsächlich war es dieses Mal auch nicht aus seinem spontanen Zauberkästchen hervor gezogen worden denn er war ein sehr aufmerksamer Mensch. Er konnte sich viel merken und so auch den Weg vom Dorf hierher. „die Kreuzung mit der großen Eiche…“ Damit beugte er sich vor und griff einen kleinen Stock um sein gesagtes auch gleich auf der Erde zu visualisieren auch wenn Fridtjof es vermutlich nicht verstehen wird. „dahinter befindet sich ein kleiner Hügel mit einer Baumgruppe wo wir ungesehen auf deren Ankunft warten können.“ eine weitere Stelle eingezeichnet zeigte der Stock auf Finja. „sie wartet dann einfach hier an der Eiche und macht eben Sachen die Frauen machen…“ Sein blick erhob sich kurz und er betrachtete die Sklavin einen Moment. „Ausziehen ist nicht drin oder…?“ Doch noch bevor Skjörn darauf reagieren konnte schüttelte er auch schon den Kopf. „ne...ne das wäre doch zu auffällig.“ Finja hob bei seinen Worten lediglich den Blick etwas an wobei sie kaum etwas von dem gesprochenen mitbekommen hatte da sie gerade dabei war einzuschlafen. Doch rettete der Lockenkopf sie davor einzudösen indem er sie indirekt angesprochen hatte und streckte sich auch sogleich etwas. Um nicht erneut der Verlockung des Schlafes zu verfallen erhob sie sich auch vorsichtig und legte dem Blonden eine Hand auf die Schulter. „ich sehe nach dem Eintopf.“ Damit ließ sie noch einen Moment ihre Hand ruhen ehe sie sich in Bewegung setzte um die Müdigkeit wieder etwas abschütteln zu können. Der Eintopf dürfte noch nicht ganz fertig sein jedoch war es nicht einmal unpassend ihn einmal umzurühren.



RE: We drink from the river - Skjörn Björnsson - 17.10.2021

We drink from the river
Skjörn & Finja | Umland | Abend
Wenigstens gab es Zustimmung den Notfallplan zu verwerfen. Als ob der Hüne die baldige Mutter seines Sohnes einer solchen Gefahr aussetzen würde, denn verlieren war keine Option. Auch wenn der Seher ihm erklärt hatte, dass es allein seine Entscheidung wäre, so blieb Skjörn felsenfest davon überzeugt das eben nur Finja gemeint sein konnte. Soweit es ihm gewahr war, erhob er auch nicht mehr die Hand gegen Sie. Die Absicht dahinter stand fest, manchmal allerdings passierte es dennoch, ohne darüber nachzudenken. Dennoch war es bei weitem weniger als noch davor. Man könnte sagen: Er war stets bemüht. "Gut" stimmte es den Hünen bereits besser zu Wissen das keiner einen Versuch starten würde, an der Entscheidung etwas zu Ändern und seine Sklavin ins ungewisse zu schicken. Bei den Göttern, er würde jeden seiner Begleiter auf der Stelle erschlagen für eine solche Tat. Was aber nun die Lippen von Ole verlies, brachte ihn dazu Fridtjof direkt anzusehen, sich ihm in einem Kleid vorzustellen. Der Krieger hatte ein derart markantes männliches Gesicht, vor allem ein ausgeprägtes Kinn - da brachte selbst die Bartlosigkeit nicht den Hauch von Weiblichkeit. Er fing einfach an zu lachen bei der Vorstellung.
"Ich zieh kein Kleid an!" brummte indessen Fridtjof der es gar nicht so lustig fand, zumindest bis ein kurzes, schallendes Gelächter erhalte und der Hohlkopf einfach mit lachte. Ihm war nicht einmal die Vorstellung gekommen, was bedeutete einfach nur mit zulachen, weil es jeder tat - bis auf die SKlavin. Aber diese zählten sowieso nicht. "wieso springen sie aus Büschen?" hatte das Gelächter des Muskelberges geendet und gezeigt, dass er Zusammenhang nicht einmal klar gewesen war.
"Weil sie vor Furcht die Flucht ergreifen wenn sie dich sehen, das meinte Ole!" erklärte Skjörn nachdem der größte Lachanfall überwunden war. "ja sag ich. Einfach Stürmen" manchmal waren Gespräche mit dem Langhaarigen wirklich amüsierend, öfter aber frustrierend. Man ignorierte ihn, genau wie das Argument sein Kopf bestünde nicht aus Holz. Vermutlich aber war es für jeden lebenden in dessen Nähe das Fridtjof nicht oft verstand was gesagt wurde. Wenn der Kerl einmal wütend wurde und zuschlug, könnte auch der Blonde als kleines Kind dagegen bezeichnet werden. Der war eben noch eine Nummer kräftiger.

Die kurze Nachfrage der Sklavin wurde prompt beantwortet, ohne darüber nachzudenken das es ihr ungutes Gefühl nur steigern könnte. Direkt gesagt zu bekommen nicht stehen gelassen zu werden, weil man sich an ihr vergehen wollte, wie an den Töchtern - nun Skjörn war zuversichtlich das keiner ihr auch nur zu nahe kommen würde. Ganz einfach. Daher festigte sich sein Griff um sie etwas um ihr auch etwas über den Oberschenken zu streichen. Mittlerweile hatte Finja ein klein wenig zugelegt, er spürte das sofort - ihre Knochen waren nicht mehr direkt zu spüren. Etwas das sie tatsächlich etwas Interessanter machte, umso weiter sie zulegte. Solange es in dem Rahmen blieb, wie er es wollte.
Nun fiel die Aufmerksamkeit allerdings wieder auf Ole der mit einem Stock versuchte etwas in den Boden zu Zeichnen. Ihm fiel der beschrieben Ort auch wieder ein, nur weil an dem Baum einer der Bauern als Warnung erhängt worden war. "Ich verstehe. Das sieht gut aus" bestätigte der Blonde, während Fridtjof nur ein grunzen von sich gab. Das tat der Mann immer öfter, besonders wenn der Hunger ihn plagte. "aber da ist kein Wasser für Frauensachen" damit meinte Fridtjof nicht einmal sich zu waschen, sondern wäsche zu waschen. Ein Herd war da schließlich auch nicht. Zu Ole´s Glück hatte das Gefaseln den Hünen kurz abgelenkt, so dass die Frage, ob Finja sich ausziehen könnte, direkt übersprochen werden konnte. "Wir lassen sie etwas rennen und erwecken den Anschein sie sei geflüchtet" was für eine Sklavin möglich, jedoch dumm wäre. Aber wie man sah, überlebten auch des öfteren Holzköpfe wie Fridtjof. "oder fällt dir etwas besseres ein?" gerade jetzt erhob sich die Sklavin, was dazu führte zu ihr auf zusehen. Die Hand auf seiner Schulter brachte Skjörn tatsächlich dazu ruhig sitzen zu bleiben, statt sie davon abzuhalten. "gut" danach fiel die Aufmerksamkeit wieder auf Ole. "könnten sagen sie sei Bezahlung von Bauern" warf Fridtjof unerwarteterweise ein und wenn man ihn anblickte, so konnte man sehen wie es hinter seiner Stirn arbeitete, während der Blick starr auf das in den Sand gezeichnete fiel. Was der Kerl zwar nicht verstand, aber wenigstens begutachtete.